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Aufzucht/Growing up

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Wurfkistegeoffnetklein1
schwarzerRüde
Ausgang

Unsere Welpen werden bei uns in einem der Schlafzimmer, in einem großen Korb der mitten im Bett steht, geboren. Für mich ist es bequemer, als auf dem Boden vor einer Wurfkiste zu knien und die Hündin fühlt sich in meiner unmittelbaren Nähe wohl und ist entsprechend entspannt. Nach vollendeter Geburt und je nach Entwicklung der Welpen und Verhalten der Hündin, kommt der Korb direkt neben das Bett und ich schlafe die ersten Tage (ggf. bis zu zwei Wochen) daneben.

Zwischen dem 10. und 14. Lebenstag entwurme ich meine Welpen erstmalig (und alle anderen Hunde im Haus, sowie die Katze gleich mit!). Wenn kein Befall da ist, wiederhole ich das bei den Welpen in 14-tägigen Abständen, ansonsten wöchentlich, bis einige Tage vor der Impfung.

Wenn mit der vollendeten 2. Lebenswoche die Augen vollständig geöffnet sind und die Welpen beginnen aktiver zu werden, ziehen sie in ein eigenes Zimmer um. In diesem Zimmer steht eine große "Wurf"-Kiste, an die mit Welpengitter-Elementen ein kleiner Auslauf angebaut wird. Sobald die Kleinen auf den Beinchen sind, nutzen sie die Möglichkeit, ihr Lager zu verlassen, um sich außerhalb der Kiste zu lösen. Der erste Schritt in Richtung Stubenreinheit ist getan.

Vorausgesetzt, die Hündin hat genügend Milch und die Welpen entwickeln sich gut, fange ich mit Vollendung der 3. Lebenswoche an zuzufüttern. Die Welpen bekommen am ersten Tag der Zufütterung je ein Hackfleischbällchen ins Mäulchen gesteckt. Dabei sieht man gut, wer Hunger hat und wer nicht. Wenn sie es gut annehmen, gibt es die nächsten 2-3 Tage je 3 Mal 1-2 Bällchen und ab da dürfen sich die Welpen pro Mahlzeit satt essen. Zusätze gibt es während der ersten Woche bei mir noch nicht ins Fleisch, weil die Hündin einen großen Teil immer noch mit Muttermilch beisteuert. Bei den 3 Zufütterungs-Mahlzeiten achte ich darauf, dass die Mutter immer erst nach Zufütterung zu den Welpen gelassen wird, weil sie das Gesäuge dann nur noch weich trinken, aber nicht vollständig leeren. Auf diese Weise bildet sich die Milchleiste der Hündin langsam zurück, weil der Bedarf weniger wird. Je weniger die Hündin dann an Milch beisteuert, desto größer werden die Portionen für die Welpen.

Wenn die Welpen sicher und einigermaßen "gesittet" in der Lage sind aus dem Napf zu fressen (mit ca. 4 Wochen) und zunehmend mehr Bewegung brauchen, werden sie erneut umquartiert. Ein geräumiges, selbstverständlich beheiztes Hundehaus mit angrenzendem Freiauslauf wird ihren wachsenden Bedürfnissen gerecht. Die Welpen brauchen nun Platz zum Toben und auch etwas Abhärtung kann nicht schaden! Der Freiauslauf ist von unserer Terrasse aus einzusehen und der Wurf ist somit unter Aufsicht. Die Welpen werden tagsüber abwechselnd für Stunden ins Haus geholt, damit sie sich an Geräusche des täglichen Lebens gewöhnen, sowie die Möglichkeit haben auch fremde Menschen und andere Hunde/Lebewesen außerhalb ihres Auslaufs kennenzulernen.

Ich beginne mit ca. 5-6 Wochen, die Babys auch an Trockenfutter zu gewöhnen. Erst aufgeweicht, später auch trocken. Die künftigen Welpenkäufer werden dadurch flexibler bei der Fütterung ihres Hundes.

Meine Welpen werden mit 8 Wochen geimpft und vom Tierarzt mit einem Microchip versehen. Die Wurfabnahme durch den zuständigen Zuchtwart erfolgt meist zwischen der 9. und 10. Lebenswoche aber abzugeben sind sie erst nach der vollendeten 10. Woche. Der Impfschutz kann sich innerhalb von diesen 14 Tagen aufbauen und die Welpen sind so ausreichend geschützt für das Leben in der großen weiten Welt. Bei der Abgabe sind meine Welpen bereits an Halsband und Leine gewöhnt und haben auch ihre ersten Ausflüge mit dem Auto schon hinter sich.